Hundepool – die optimale Erfrischung für Deinen Hund

Hundepool von Femor im Test
Hundepool – die optimale Erfrischung für Deinen Hund
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Warum sollte man sich einen Hundepool anschaffen? Hunde sind bei schönem Wetter am liebsten draußen. Doch besonders im Sommer leiden viele Vierbeiner unter den für sie zu hohen Temperaturen. Natürlich schwitzt auch der Mensch, doch der Hund hat nicht nur aufgrund seines meist dichten Fells mehr mit der Hitze zu kämpfen. Das liegt daran, dass die Tiere ihre Körperwärme nur über ihre Zunge, Mund und Nase regeln können. Schwitzen können sie nur an den Pfoten.

Hunde, denen es zu warm ist kann man daher leicht erkennen. Sie haben ihre Zunge weit aus dem Mund heraushängen und hecheln stark. Nur auf diese Weise sind sie in der Lage ihren Körper wieder auf eine Normaltemperatur zu führen. Helfen kannst Du Deinem Hund dabei auch mit feuchten Tüchern, einer Dusche, eiskalten Leckerlis, aber ganz besonders gut auch mit einem Hundepool im eigenen Garten. Denn dieser bringt Deinem Vierbeiner die willkommene Abkühlung und dabei noch jede Menge Spaß.

Die 3 beliebtesten Hundepools

FEMOR Doggy Pool das Planschbecken Hundepool Swimmingpool...
FEMOR Doggy Pool das Planschbecken Hundepool Swimmingpool für den Hun 3 Größe (120*30cm)
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Karlie Hunde-Pool, Ø 160 cm, rot/blau
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Der Hundepool – welche verschiedene Arten gibt es auf dem Markt?

Man unterscheidet zunächst zwischen Hundeplanschbecken und Hundeschwimmbecken.

Hundeplanschbecken sind eher klein und flach und benötigen nur wenig Platz. Sie können, sofern Du nicht über einen eigenen Garten verfügst, unter Umständen auch auf dem Balkon oder der Terrasse aufgestellt werden. Dein Hund kann darin planschen, spielen und sich abkühlen.

In den größeren Hundeschwimmbecken kann Dein Vierbeiner richtig schwimmen – je nach Größe des Beckens sogar mit Dir zusammen. Sie sind so tief, dass der Hund nicht darin stehen kann und teilweise mit Swimmingpools für Menschen vergleichbar. Sofern Du bereits über einen Pool im Garten verfügst, spricht natürlich nicht dagegen, dass auch Dein Hund darin schwimmt.

Alles was Du über Hundeschwimmbecken wissen solltest

Französische Bulldogge im Hundeschwimmbecken mit Schwimmweste
© depositphotos/ kittimages

Hundeschwimmbecken eignen sich nur für Hunde, die selbstständig schwimmen können und Spaß daran haben. Sofern Dein Hund das Wasser liebt, aber noch keine Schwimmerfahrung musst Du ihm das Schwimmen zuerst beibringen. Für den Anfang oder auch für unsichere Schwimmer werden im Handel auch Schwimmwesten in allen Größen für Hunde angeboten. Hunde, die nicht sicher schwimmen können, solltest Du keinesfalls alleine in das Hundeschwimmbecken lassen!

Bei den Hundeschwimmbecken kannst Du zwischen 3 Möglichkeiten wählen:

  • dem Rahmenpool
  • dem massiven Hundepool
  • dem selbst gebauten Hundepool

Der Rahmenpool

Rahmenpools verfügen über einen Stahlrahmen, der auf der Wiese aufgestellt wird. Innen werden sie mit einer robusten Folie ausgelegt. Du solltest unbedingt darauf achten, dass die Folie mindestens 0,8 mm – oder noch dicker ist, da sie andernfalls von den Hundekrallen beschädigt werden könnte.

Rahmenbecken werden in verschiedenen Größen sowohl in runden als auch eckigen Formen angeboten. Es sind Tiefen zwischen 0,65 m und 1,30 m verfügbar.

Der massive Hundepool

Die Luxusvariante des Hundepools sind Becken, die in Massivbauweise in den Boden eingelassen werden. Solche Pools sind auch als Bausätze in kleinen Größen bereits für den Preis von einigen Hundert Euro erhältlich. Die Gesamtkosten und der bauliche Aufwand sind dennoch nicht zu unterschätzen, da zuvor ein großflächiges Erdloch ausgehoben und in der Regel eine Betonplatte unterlegt werden muss.

Bei größeren Pools belaufen sich die Kosten mit allen notwendigen Arbeiten leicht auf mehrere Tausend Euro.

Der selbst gebaute Hundepool

Sofern Du über etwas handwerkliches Geschick verfügst, besteht ebenfalls die Möglichkeit Deinem Liebling selbst einen Hundepool zu bauen. Am einfachsten funktioniert dies mit einem fertigen Teichbecken.

Der Vorteil ist, dass diese Becken sehr robust und an den Rändern treppenförmig aufgebaut sind. Da sie in der Mitte jedoch tiefer sind, musst Du beim Kauf unbedingt die Größe Deines Hundes berücksichtigen. In der Mitte eines zu kleinen Beckens kann Dein Hund keine Schwimmbewegungen ausführen und so leicht in Gefahr geraten. Für den Teich musst Du eine Grube entsprechend den Umrissen und der Tiefe des Beckens ausheben.

Fertige Teichbecken sind in kleinen Größen bereits ab 50.- Euro erhältlich, können aber für größere Hunde auch bis zu 1000.- Euro oder mehr kosten.

Die kostengünstige Variante ist einen Hundepool mit Teichfolie zu bauen. Allerdings sollte dieser nicht kleiner als 5 m² sein, da sonst nur schwer ein biologisches Gleichgewicht erreicht werden kann. Auch in diesem Fall muss eine entsprechend große Grube ausgehoben werden.

Es empfiehlt sich für den besseren Einstieg in den Hundepool zumindest an einer Seite eine stufige Erdabtragung vorzunehmen. Zum Schutz der Teichfolie sollte die Grube mit Sand oder speziellen Teichflies ausgelegt werden. Besonders wichtig ist bei der Qualität der Teichfolie nicht zu sparen.

Damit diese den Hundekrallen widerstehen kann, sollte ihre Dicke mindestens 1 mm betragen. Zwar sind dickere Teichfolien schwerer zu verlegen, überzeugen jedoch durch ihre lange Haltbarkeit. Miniteiche sind bereits ab Kosten von ca. 50.- Euro umsetzbar, größere Anlagen können jedoch auch leicht 500.- Euro oder mehr kosten.

Hundeplanschbecken

Hundeplanschbecken eignen sich für Hunde aller Rassen, die gerne im Wasser planschen und werden in verschiedenen Größen angeboten. Der Vierbeiner kann darin in der Regel nicht schwimmen, es sei denn, Du hast einen sehr kleinen Hund und kaufst ein sehr großes Becken. In diesem Fall solltest Du Deinen Vierbeiner jedoch erst auf seine Schwimmfähigkeit testen oder ihm das Schwimmen vorher beibringen.

Bei den Hundeplanschbecken kannst Du grundsätzlich zwischen 2 Varianten wählen:

  • dem Hundeplanschbecken aus weichem Kunststoff
  • dem Hundeplanschbecken aus hartem Kunststoff
  • Hundeplanschbecken aus weichem Kunststoff

Preislich attraktiv und eine gute und langlebige Lösung sind stabile Hundeplanschbecken aus weichem Kunststoff. Sie brauchen nicht viel Platz und können leicht wieder zusammengelegt und weggeräumt werden. Je nach Größe und Ausführung liegen die Kosten für einen solchen Hundepool zwischen ca. 30.- bis 50.- Euro.

Ein empfehlenswertes Hundeplanschbecken ist der Doggy Pool von Femor der unter anderem bei Amazon angeboten und dort mit 5 Sternen bewertet ist. Das runde Becken besteht aus wasserfestem PVC, hat einen Durchmesser von 120 cm und eine Höhe von 30 cm.

Der Boden ist durch eine Verbundplatte verstärkt, stabil und rutschfest. Aufgrund seines leichten Gewichts von nur 5, 3 kg ist das Becken gut zu transportieren. Es ist faltbar und innerhalb weniger Minuten auf- und abgebaut. Zudem verfügt das Becken über einen robusten Verschluss, der das Wasserablassen erleichtert.

Wie man im Video sieht, ist der Boden sehr rutschfest, das ist besonders wichtig, damit sich Dein Hund nicht verletzt!

Dieser Hundepool ist ebenfalls in den Größen 80 cm x 20 cm und 160 cm x 30 cm erhältlich und als Badespaß sowohl für kleine als auch große Hunde geeignet. Der aktuelle Preis bei Amazon beträgt EUR 34,59.

  • Material: PCV, robust, wasserdicht
  • Lager:110kg Ideal für kleine Hunde, Katzen zu baden, schwimmen oder duschen
N/A
Stand: 21. Juli 2018 12:08 Uhr
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Doggy Pool von Femor im Detail

Hundeplanschbecken aus hartem Kunststoff

Des Weiteren werden stabile Hundepools aus Hartplastik angeboten, auch diese sind krallenfest, rutschfest und extrem robust. Sie können sowohl auf den Rasen gestellt als auch in die Erde eingelassen werden. Die Größen und Formen der Hartplastik Hundepool Modelle sind unterschiedlich. Sie sind sehr haltbar und können leicht gereinigt werden.

Sofern sie nur auf dem Rasen stehen, kann man sie auch bei Nichtgebrauch leicht wegräumen oder ihren Standort ändern. Besonders originell und relativ neu sind die Varianten der Knochenform. Die Kosten dafür liegen jedoch bei ca. 180.- bis 500.- Euro.

Kann ich auch ein aufblasbares Kinderplanschbecken für meinen Hund verwenden?

Ein aufblasbares Kinderplanschbecken ist als Hundepool leider weniger gut geeignet.

Der Hund kann aufgrund des rutschigen Bodens leicht in Panik geraten ausrutschen und sich verletzen. Auch wirst Du nicht lange Freude daran haben, da weder der dünne Boden noch die Außenwände den Krallen Deines Tieres lange standhalten werden. Wenn Du Pech hast, wird das Planschbecken schon nach dem ersten Einsatz Luft verlieren und im Zweifel keinesfalls auch nur eine Sommersaison schadlos überstehen.

Wie kann mein Hund sicher in den Hundepool ein- und aussteigen?

Egal für welche Art von Hundepool Du Dich letztendlich entscheidest, wichtig ist auch, dass Dein Tier aus dem Hundepool selbstständig ein- und aussteigen kann. Hierfür empfiehlt sich der Kauf einer speziellen Hunderampe.

Diese gibt es in verschiedenen Größen und Längen, sie sind meist aus Kunststoff, sehr stabil und rutschfest. Alternativ werden auch PVC Hundetreppen angeboten. Diese werden innerhalb des Pools angebracht und haben ausreichend große Trittstufen, um Deinem Hund den Weg aus dem Hundepool zu erleichtern.

Sofern Du handwerklich begabt bist, kannst Du natürlich auch selbst eine Hunderampe bauen, die den individuellen Bedürfnissen Deines Hundes genau entspricht. Verschiedene interessante Bauanleitungen findest Du dazu im Internet und auf YouTube.

Was sollte ich vor dem Kauf eines Hundepools bedenken?

Vor der Anschaffung solltest Du Dir die folgenden Fragen stellen:

  • Welcher Hundepool passt am besten zu der Größe meines Hundes/meiner Hunde?
  • Wie viel Platz habe ich im Garten oder auf Terrasse/Balkon?
  • Soll der Hundepool fest installiert werden oder leicht abbaubar sein?
  • Kann mein Hund schwimmen oder besteht die Möglichkeit es ihm beizubringen?
  • Will ich den Pool gemeinsam mit meinem Hund benutzen?
  • Wie viel Geld habe ich zur Verfügung und bin ich bereit auszugeben?
  • Ist es mein Wunsch den Hundepool selber zu bauen?

Welche Hunde sind besonders wasserbegeistert?

Der Schäferhund, der Landseer, der Labrador, der Golden Retriever, der Neufundländer, der Jack Russel Terrier, verschiedene Setter Arten, der Pudel, portugiesische oder spanische Wasserhunde, der Water Spaniel und weitere Rassen lieben das Wasser geradezu.

Viele von ihnen sind gute und begeisterte Schwimmer und apportieren mit Vorliebe Stöcke und Hundespielzeug aus dem Wasser. Aber auch wenn nicht alle Hunde das Schwimmen lieben, so mögen doch die meisten den Wasserkontakt und das herumplanschen.

Einige wenige Rassen wie der Dalmatiner, die Deutsche Dogge, der Dobermann und Hunde, die bereits schlechte Vorerfahrungen mit Wasser gemacht haben brauchen oft etwas Zeit um sich daran zu gewöhnen. 

Sollte dies bei Deinem Vierbeiner auch der Fall sein, sollte es kein Problem sein ihn mit der notwendigen Geduld ganz behutsam an den Hundepool heranzuführen. Wenn er einmal seine Angst abgelegt hat, wird er begeistert sein. Denn grundsätzlich lieben praktisch alle Vierbeiner das kühle Nass und vor allem die damit verbundene Erfrischung.

Gewöhnung an den Hundepool
Dakota ist Anfangs etwas Skeptisch

Eine gewisse Vorsicht ist lediglich bei kranken und älteren Hunden geboten, die zum Beispiel unter Arthritis oder Rheuma leiden. Bei vorliegenden Krankheiten dieser und anderer Arten besteht die Gefahr, dass sich die Beschwerden durch das kalte Wasser verschlimmern.

Im Zweifel solltest Du in solchen Fällen vor der Entscheidung für einen Hundepool den Rat Deines Tierarztes einholen.

Der Hundepool – was spricht für eine Anschaffung?

Besonders im Sommer und bei starker Hitze hat ein eigener Hundepool viele Vorteile. Die meisten Hundebesitzer wohnen nicht in der unmittelbaren Nähe eines idyllischen Sees. Lange Wanderungen solltest Du bei starker Hitze mit Deinem Hund vermeiden, denn sie sind zu anstrengend.

Von einer längeren Fahrt mit dem Hund im Auto ist bei hohen Temperaturen ebenfalls abzuraten. Der Innenraum heizt sich schnell auf, dadurch wird der Kreislauf des Hundes belastet. Davon abgesehen vertragen auch nicht alle Hunde das Autofahren. Es ist daher viel praktischer und auch gesünder, wenn sich der Hundepool nur wenige Schritte von der Wohnung, im eigenen Garten oder auf Balkon oder Terrasse befindet.

So hat Dein Hund die Möglichkeit sich bei Bedarf sofort zu erfrischen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Dein Vierbeiner sich, sofern es ihm draußen wieder zu heiß wird, nach dem Badespaß im Hundepool wieder in die meist kühleren Innenräume zurückziehen kann.

Fazit

Ein Hundepool – egal in welcher Ausführung und Größe – bietet Deinem Hund bei sommerlichen Temperaturen nicht nur eine wunderbare Erfrischung und willkommene Abkühlung, sondern auch Unterhaltung und Spielspaß. Wenn Du Deinem Vierbeiner etwas Gutes tun möchtest, solltest Du daher unbedingt über die Anschaffung eines Hundepools nachdenken.

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